Abschlussarbeiten

Master- und Bachelorarbeiten zu vergeben

 

Masterarbeit: Reproduktion natürlicher Schadstoffmixturen

O-Ring und PDMS Faser

O-Ring und PDMS Faser

Bisher werden in den Umweltwissenschaften hauptsächlich Einzelsubstanzen auf ihre Toxizität untersucht. Jedoch ist bekannt, dass sich verschiedene Substanzen in ihren toxischen Eigenschaften gegenseitig synergistisch bzw. antagonistisch beeinflussen. Mit der Methode des passive dosing ist es möglich, die in der Umwelt gemessenen Schadstoffmischungen und Konzentrationen nachzubilden und in Biotests einzubringen. Diese Methode erlaubt eine realistische Darstellung der Belastungssituation zur Risikobewertung.

Aufgaben:

  • Herstellen der Passive dosing Lösungen mit ausgewählten Polyzyklisch Aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAKs) für die Applikation in gängigen Biotests.
  • Testung verschiedener passive dosing Materialien (Silikone) und Bestimmung von Silikon-Silikon Verteilungskoeffizienten
  • Entwicklung und Anwendung von HPLC Methoden

Bachelorarbeit: Mixture Toxicity – „Passive dosing“ versus „standard dosing“ im marinen Algentest

Passive dosing Ringe im Marinen Algentest

Passive dosing Ringe im Marinen Algentest

Die Risikobewertung hydrophober organischer Schadstoffe (HOCs) in aquatischen Toxizitätstests ist durch deren schlechte Wasserlöslichkeit häufig fehlerbehaftet. Die Hydrophobie der Testsubstanzen macht es schwierig, sie in den erforderlichen Konzentrationen für den Test zu lösen und anschließend stabile Expositionsbedingungen über den gesamten Testzeitraum aufrecht zu erhalten. Die nominale Wasserkonzentration kann durch Sorption der HOCs an die Wände der Testgefäße, durch Verdampfen der Substanzen sowie durch Biomasseverdünnung (z.B. durch zu testende Algen oder Nährmedien) und metabolische Prozesse herabgesetzt werden.  Durch „passive dosing“ können diese Verluste ausgeglichen werden und die Konzentration über die Testdauer exakt bestimmt werden. In dieser Arbeit sollen die Effekte von natürlichen Schadstoffzusammensetzungen aus Nordsee und dessen Zuflüsse im marinen Algentest mit Phaeodactylum tricornutum untersucht werden.

Die neue Methode des „passive dosing“ soll dabei mit dem herkömmlichen „standard dosing“ verglichen werden.

 

Sprechen Sie uns auch gerne an, wenn Sie Interesse an einem Studienprojekt haben!

 

Ansprechpartner:

Prof. Dr. Gesine Witt

Mail: gesine.witt@haw-hamburg.de

oder

M.Sc. Nora Niehus

Mail: noraclaire.niehus@haw-hamburg.de