PlaMoWa

Plastik – Monitoring in Gewässern

PlaMoWa

Projektleiterin der HAW

Prof. Dr. Gesine Witt

ZIM – Kooperationspartner

Aldebaran Marine Research and Broadcast
Universität Bayreuth – Lehrstuhl für Tierökologie I
Cubert GmbH
Fraunhofer-Institut für Chemische Technologie (ICT)
Helmholtz-Zentrum Potsdam – Deutsches GeoforschungsZentrum (GFZ) 1.4 Fernerkundung
rap.ID particle Systems GmbH

Projektbeschreibung

Das ZIM – Kooperationsnetzwerk PlaMoWa hat sich zum Ziel gesetzt Monitoring-Instrumente für verschiedene Gewässertypen zu entwickeln. Durch die Kooperation von KMU, Wissenschaft/Forschung und Behörden sollen neue Verfahren/ Produkte entstehen, die ein systematisches, ganzheitliches und standardisiertes Monitoring ermöglichen.

Plastik findet sich im Wasser überall: Schwimmend an der Wasseroberfläche, schwebend in der Wassersäule und abgelagert in Sedimenten, vom Gewässergrund bis an den Strand. Sogar an und in verschiedenen aquati-schen Organismen, die sich in Plastikprodukten verheddern oder Plastikpartikel als vermeintliche Nahrung auf-nehmen. Nach ersten Erkenntnissen dominieren im Wasser Polyethylen (PE), Polypropylen (PP), Polyvinylchlorid (PVC) und Polystyrol (PS). Aufgrund unterschiedlicher Eigenschaften (wie z.B. spezifische Dichte), werden ver-schiedene Plastikarten in teilweise unterschiedlichen Umweltmilieus gefunden. Die Partikelgrößen reichen vom Nano- über den Mikro- und Milli- bis zu mehreren Zehnermetern. Im Mikrobereich (0,02 mm bis 5 mm) spricht man von primärem und sekundärem Mikroplastik. Primäres Mikroplastik in Form von Plastikgranulat wird in der Plas-tikproduktion als Rohmaterial verwendet oder als Putzkörper bestimmten Reinigungsprodukten beigemischt. Sekundäres Mikroplastik entsteht durch Abrieb und Zerfall von größeren Plastikteilen. Folgende Partikelgrößen werden unterschieden: 0,02 mm-1 mm (kleines Mikroplastik), 1-5 mm (großes Mikroplastik), 5-25 mm (Mesoplas-tik), >25 mm (Makroplastik). Je nach Probenahmemillieu schwanken die Partikelkonzentrationen enorm.

Bundesverband Meeresmüll