Prof. Dr. Gesine Witt

Leiterin der Forschungsgruppe Umweltanalytik und Ökotoxikologie

Gesine WittLeiterin des Forschungslabors

Forschungsschwerpunkte und Kernkompetenzen

  • Entwicklung sensitiver und präziser analytischer in situ Methoden zur direkten Messung des biologisch verfügbaren Anteils von organischen Schadstoffen in verschiedenen Umweltkompartimenten
  • Schicksal und Wirkungen von Umweltchemikalien in Organismen, Sedimenten und Gewässern
  • Aquatische Toxikologie, Weight-of-Evidence Ansätze (Kombination aus Makrozoobenthosanalysen, in vitro Biotests und chemischer Analytik)
  • Entwicklung und Anwendung von optimierten Biotestbatterien (RiskAssessment) zur Untersuchung der biologischen/ ökotoxikologischen Wirkungen von organischen Schadstoffen auf benthischen Organismen

 Lehrgebiete

  • Instrumentelle Analytik
  • Umweltbewertung
  • Umweltchemie
  • Angewandte Umweltanalytik und Ökotoxikologie
  • Grundlagen der Chemie

 Stipendien und Auszeichnungen

  • Heisenbergstipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG)
  • Habilitationsstipendium des Bildungsministeriums des Landes Mecklenburg-Vorpommern
  • Aufnahme in das Exzellenzportal academia-net auf Vorschlag der DFG

www.academia-net.org/profil/prof-dr-gesine-witt/1134152


 Gremien

  • Fachkollegiatin der Deutschen Forschungsgemeinschaft, Fachkollegium 318 – Wasserforschung
    Amtsperiode 2016-2019
  • Mitglied des Forschungsausschusses der HAW Hamburg, Fakultät Life Sciences
  • Leiterin der Forschungsgruppe Umweltanalytik und Ökotoxikologie an der Fakultät Life Sciences des HAW Hamburg
  • Ombudsperson zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis an der HAW seit 2012
  • Mitglied des Wissenschaftlichen Beirates zur Qualitätssicherung in Studium und Weiterbildung an der Universität Rostock von  2006 bis  2015
  • Vorsitzende des Prüfungsausschusses für das Weiterbildende Fernstudium Umweltschutz (M.Sc. ) an der Universität Rostock von 2005 bis 2007
  • Helsinki-Kommission zur Überwachung der Meeresumwelt der Ostsee (HELCOM), Koordination des Ostseemonitorings Erdölkohlenwasserstoffe von deutscher Seite im Auftrag des Bundesamts für Seeschifffahrt und Hydrographie von 1992 bis 1999

Werdegang

seit 2007

Professorin für Umweltanalytik und Ökotoxikologie an der Hochschule fürAngewandte Wissenschaften Hamburg (HAW), Fakultät Life Sciences, Department Umwelttechnik

2004– 2005
Gastwissenschaftlerin am National Research Centre of Environmental Toxicology (EnTox) in Brisbane, Australien
2001– 2007
Heisenberg-Stipendiatin der Deutschen Forschungsgemeinschaft (Brisbane und Rostock-Warnemünde am Leibniz-Institut für Ostseeforschung)
2001
Habilitation zum Thema „Eintrag, Transport und Verbleib von polycyclischen aromatischen Kohlenwasserstoffen in der Ostsee“ an der Universität Rostock
2000 – 2001
Wissenschaftliche Projektmitarbeiterin an der Universität Rostock,  Fachbereich Chemie
1997 – 2000
Habilitationsstipendiatin des Kultusministeriums Mecklenburg-Vorpommern (HSP III)
1995
Gastwissenschaftleraufenthalt am GSF Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit München (Neuherberg), Institut für Ökologische Chemie
1992 – 1997
Wissenschaftliche Projektmitarbeiterin am Institut für Ostseeforschung, Sektion Meereschemie, Arbeitsgruppe Organische Schadstoffe
1989 – 1991
Promotionsstudentin an der Universität Rostock
1983 – 1988
Diplomstudium der Chemie an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald und an der Universität Rostock